Wer dahintersteht

Steffen Borm

Diplom-Informatiker, Geschäftsführer der Proiectus GmbH. Seit über 25 Jahren baue ich Software, die im Ernstfall halten muss – in Banken, Versicherungen, der Automobilindustrie und im öffentlichen Sektor. Erst als Entwickler, dann als Architekt, Techlead und Projektleiter.

Wofür ich stehe

Die Schwierigkeit liegt im Weglassen.

Keep it simple – das ist leicht gesagt und schwer gemacht. Kompliziert bauen kann jeder; die eigentliche Arbeit ist, den Aufwand zu begrenzen. Herauszufinden, welche Hälfte der Wünsche man weglassen kann, ohne dass jemand sie vermisst. Und dann die Disziplin zu haben, sie auch wirklich wegzulassen.

Ich denke dabei von Ihrem Geschäft her, nicht von der Technik. Ich baue nichts, weil es interessant wäre, sondern weil es sich rechnet. Wenn eine Tabellenkalkulation Ihr Problem löst, sage ich Ihnen das – auch wenn ich damit einen Auftrag verliere.

Meine Lösungen sollen elegant und einfach sein. Das ist keine Geschmacksfrage, sondern eine wirtschaftliche: Nur einfache Systeme bleiben wartbar, und nur wartbare Systeme bleiben bezahlbar. Das gilt im KI-Zeitalter eher mehr als weniger – Code entsteht heute schneller als je zuvor, und genau deshalb entscheidet sich der Preis nicht mehr beim Bauen, sondern beim Verstehen und Ändern.

Damit das nicht falsch klingt

Ich kenne die komplizierte Seite. Ich baue sie nur nicht ohne Not.

Über 25 Jahre lang habe ich Systeme gebaut, in denen es teuer wird, wenn etwas schiefgeht. Diese vier Dinge sind die Stellen, an denen große Vorhaben tatsächlich scheitern – ich habe sie alle vier schon schiefgehen sehen.

01

Transaktions­sicherheit

Entweder passiert alles oder nichts. Bricht ein Vorgang mittendrin ab, darf keine Bestellung ohne Buchung übrig bleiben und keine Buchung ohne Bestellung. Das sind die Fehler, die niemand bemerkt – bis der Jahresabschluss nicht stimmt.

02

Parallelität

Die Löschnachricht kommt vor der Erstellung eines Datensatzes an. Was dabei herauskommt, darf nicht davon abhängen, was zufällig eine Millisekunde schneller war. Fachleute nennen das eine Race Condition: der Fehler, der sich nicht nachstellen lässt und deshalb monatelang niemandem zugeordnet werden kann.

03

Wachstum

Was mit tausend Datensätzen läuft, muss mit zehn Millionen auch laufen. Ob ein System mitwächst, entscheidet sich im Entwurf und lässt sich später kaum noch nachrüsten. Ein wachsendes System überfordert mich nicht – ich habe damit Jahre verbracht.

04

Geschwindigkeit

Ein Vorgang, der acht Sekunden braucht, wird umgangen; einer, der eine Sekunde braucht, wird benutzt. Ob eine Lösung im Betrieb angenommen wird, entscheidet sich öfter hier als am Funktionsumfang.

Ich erzähle Ihnen das nicht, um mit Fachbegriffen zu beeindrucken, sondern damit Sie Einfachheit nicht mit Unerfahrenheit verwechseln. Wer diese vier Dinge nicht kennt, baut nicht einfach – der baut nur klein.

Warum ich mir zwei Stunden zutraue

Weil ich seit drei Jahren anders baue.

Seit 2023 arbeite ich mit agentischen KI-Systemen: containerisierte Umgebungen, in denen mehrere autonome Coding-Agenten arbeitsteilig implementieren, während Architektur und Abnahme bei mir bleiben. Das verkürzt die Strecke von der Idee zum lauffähigen Stand erheblich.

Genau deshalb ist das Angebot möglich. Vor fünf Jahren hätte ich in zwei Stunden nichts Vorzeigbares gebaut. Was sich nicht geändert hat, ist die Frage, ob das Ergebnis im Betrieb trägt – dafür braucht es immer noch jemanden, der schon einmal gesehen hat, wie so etwas schiefgeht.

Stationen

Auftraggeber nenne ich hier nicht – über Kundenprojekte spreche ich grundsätzlich nicht, und das gilt rückwirkend genauso. Das vollständige Profil bekommen Sie auf Anfrage.

Beruflicher Werdegang, nach Zeitraum
ZeitraumRolleUmfeld
seit 2023Entwicklung mit agentischen KI-Systemeneigene Produkte und Kundenprojekte
2018–2026Techlead, Systemarchitekt, Data ScientistAutomobilindustrie
2016–2018Team- und ProjektleitungVersicherung
2015–2016Technische Projektleitung, EntwicklungIdentitätsverwaltung, Industrie 4.0
2011–2014Entwicklung zeitkritischer AnwendungenBanken
2008–2010IT-ArchitekturVersicherung
2006–2008Teilprojektleitung, Big Data und SteuerungsberichteBank, Zürich
2000–2006Applikationsdesign, Entwicklung, TeilprojektleitungRechenzentrumsbetrieb
1992–2000Dozent, SystemadministrationHochschulumfeld, Erwachsenenbildung

Diplom-Informatiker (Wirtschaftsinformatik), Universität Hildesheim, 1998. Deutsch als Muttersprache, Englisch verhandlungssicher aus langjährigen internationalen Projekten, Schwedisch fortgeschritten.

Vollständiges Profil anfordern

Ich bin nicht allein, aber ich bleibe Ihr Ansprechpartner.

Ich bin Architekt und Entwickler, nicht Steuerberater, Anwalt oder Maschinenbauer. Für Fragen, die ich nicht selbst beantworten kann, hole ich Leute dazu, mit denen ich seit Jahren arbeite – je nach Vorhaben andere.

Für Sie ändert das nichts an der Zuständigkeit: Sie sprechen mit mir, Sie bekommen ein Angebot von mir, und wenn etwas nicht funktioniert, rufen Sie mich an. Es gibt keine Übergabe an ein Team, das Sie nicht kennen, und keine Nummer, unter der Sie in einer Warteschleife landen.

Was ich nicht kann oder was sich nicht lohnt, sage ich Ihnen. Ich stehe mit meiner Firma für das Ergebnis, und das geht nur, wenn ich vorher ehrlich bin.

Stellen Sie mich auf die Probe.

Das ist keine Redewendung, sondern ein Angebot: Finden wir im Vorgespräch ein gemeinsames Ziel, baue ich zwei Stunden lang an Ihrem echten Vorgang. Überzeugt Sie das Ergebnis nicht, bekommen Sie keine Rechnung.